2010: Creche Bom Samaritano I u. II

Kindertagesstätten des Barherzigen Samariters I u. II

Am Rande der Millionenstadt Curitiba im Süden Brasiliens leben, wie in vielen anderen Großstädten der Welt auch, viele arme Menschen, die jeden Tag hart um ihr Überleben kämpfen. Die Mütter arbeiten als Putz- oder Waschfrauen in den Häusern bessergestellter Familien, die Männer als ungelernte Arbeiter auf dem Bau oder irgendwo in einer Fabrik, sofern sie denn eine Arbeit finden. Der Lohn reicht trotzdem kaum aus, um die Familie zu ernähren. Dazu kommen viele andere soziale Probleme wie Alkohol, Streit und Schlägereien.

Die Kindertagesstätten haben es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder armer Familien, die hier am Stadtrand leben, einen „Platz“ zu geben. Während Vater und Mutter einer Arbeit nachgehen – oft sind es auch alleinerziehende Mütter – verbringen die Kinder den Tag in einer der Kindertagesstätten. Hier bekommen sie eine einfache aber gute Verpflegung und die notwendige Betreuung und Anleitung, ihrem Alter entsprechend.

Am Stadtrand sind alle Straßen „schmutzig“. Hier hat der „Schmutz des Lebens“ sein Zuhause und zugleich einen guten Nährboden. Viele Kinder verbringen den ganzen Tag auf der Straße und wachsen im „Schmutz der Straße“ auf. Damit ist das Leben dieser Kinder leider oft schon vorprogrammiert: Prostitution bei den Mädchen, die Berührung mit Drogen und damit der Weg in die Kriminalität.

So ist es wichtig die Kinder vom „Schmutz der Straße“ fern zu halten und sie sinnvollen an die Hand zu nehmen und zu fördern. Die Kindertagesstätten wollen den Eltern bei dieser wichtigen Aufgabe helfen.

Die Kindertagesstätten Bom Samaritano I u. II haben Platz für 370 Kinder. Gut wäre es, wenn es mehr sein könnte, denn an Kindern fehlt es am Stadtrand nicht. Aber diese Kinder haben die Chance, einen guten Tag zu verleben und zugleich die Motivation und Förderung für ein hoffentlich besseres Leben zu erhalten.

2009: Der Sämann

Unterstützung einer Kindertagesstätte in Sao Paolo Brasilien.
Nähere Infos unter www.der-saemann.de

2008: faena Peruhilfe

Bei der faena-Peruhilfe geht es um eine Schule, in der mit unserer Hilfe an zwei Tagen der Woche 105 Essensportionen für die Schüler und Schülerinnen des 1. bis 6. Jahrgangs bereitgestellt werden kann.

2007: 'Antoschka' Caritas-Tageseinrichtung in Russland

Spenden: 3.875 €

Das 'Antoschka' ist eine Caritas-Tageseinrichtung für Sozialwaisen und Straßenkinder in Astraschan/Russland. 25 Kinder von 6 bis 15 Jahren erhalten hier eine Chance der gesellschaftlichen Wiedereingliederung. Viele von ihnen haben seit Jahren keine Schule besucht, können zum Teil weder lesen noch schreiben. Sie lernen sich wieder regelmäßig zu duschen und gepflegt zu kleiden, sich satt zu essen, ihre in ihnen steckenden Fähigkeiten neu zu entdecken und auszuprobieren. Holzwerkstatt, musikalische und künstlerische Begleitung stärken ihr Selbstbewußtsein und fördern die Entwicklung sozialen Verhaltens untereinander. Es ist das Ziel des engagierten Teams aus Pädagogen und Kinderpsychologen die Kinder auf einen regelmäßigen Schulbesuch vorzubereiten und ihnen eine Lebensperspektive in ihrem bis dahin scheinbar hoffnungslosen Lebensalltag zu ermöglichen.

2006: Einrichten einer Suppenküche in Südafrika

Besucher: 2000
Spenden: 5.555 €


Wichtig ist dem Hunteburger Open Air immer der gute Zweck gewesen. Auch in diesem Jahr konnte ein Projekt gefunden werden: Der Erlös geht 2006 nach Südafrika. Kontakt dahin ist schon im letzten Jahr durch Susanne Koch aus der Kirchengemeinde Arenshorst entstanden, die mit einer Delegation von sechs Arenshorstern im letzten Jahr direkt vor Ort war. Dort haben sie eine Suppenküche besichtigt, wo arme Familien die Möglichkeit bekommen wenigstens ein bis zweimal pro Woche warm zu essen. Mit dem Geld soll eine weitere Suppenküche entstehen in einem anderen Teil der Stadt. Dafür werden große Töpfe benötigt und natürlich die Zutaten, die selbst angebaut werden sollen oder von Händlern vor Ort gekauft werden können. So bekommen die Familien - vor allem die Kinder - etwas zu essen, was in der Region nicht einfach selbstverständlich ist.

Genauere Infos zur Spendensumme werden demnächst folgen.

2005: Waisenkinder in Bolivien

Besucher: 1600
Spenden: 6.666,66 €


Dieses Jahr wird der Erlös über unsere Kontaktperson Gerald Holitschke nach Bolivien gehen. Dieser möchte dort das Zentrum 'Sigamos' unterstützen. Es ist die einzige Vereinigung für behinderte Kinder im Gebiet Sacaba. Außerdem ist es das einzige Projekt, welches die Möglichkeit hat schwer behinderte Kinder zu betreuen.

2005 kümmerte sich das Zentrum um 20 Kinder und zehn die zu Hause wohnen. Es gibt eine starke Nachfrage nach neuen Plätzen, daher arbeitet man an der Vergrößerung des Projektes um die Kapazitäten zu erweitern und um eine bessere Behandlung in den ärmsten Gebieten anzubieten.

Außerdem beteiligt sich das Zentrum an der Erziehung und Ausbildung, dazu zählt die Betreuung durch Physiotherapie, Fonoaudiologie, Allgemeinmedizin unter der Mitwirkung von Spezialgebieten wie: Traumalogie, Neurologie, Kinderheilkunde und Augenheilkunde.

2004: Aids-Waisen in Südafrika

Besucher: 2500
Spenden: 10.010,10 €


Mit dem Erlös des Hunteburger Open Airs 2004 wird das Kinderentwicklungs- und Unterstützungsprojekt in Esigodini, Südafrika, unterstützt. Diese Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, Aids-Waisen bei der Überwindung von Armut und Hunger zu helfen. Sie sollen in eine unbeschwerte und sichere Zukunft blicken können.

Zur Zeit werden 80 Kinder betreut, 2005 steigt diese Zahl schon auf 150. Die Kinder besuchen die staatlichen Schulen und erhalten zusätzliche Förderung, damit sie einen Schulabschluss erreichen. Neben der schulischen Ausbildung steht aber auch die Befriedigung der sozialen und psychischen Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund. Diese Aufgaben werden von Psychologen übernommen. So kann es gelingen, dass die Kinder ihre erlittenen seelischen Schäden verarbeiten und überwinden können, denn oft haben sie den langen und schmerzhaften Aids-Tod ihrer Eltern hautnah miterlebt. Damit ihnen nicht das gleiche Schicksal widerfährt, bekommen sie in dem Projekt Nahrung und Kleidung, eine 100%ige ärztliche Versorgung und Aufklärung.

2003: 'Creche Menino Jesus' Kindertagesstätte in Brasilien

Besucher: 1900
Spenden: 7.000 €


Schwester Rosa ist gebürtige Brasilianerin und die Kontaktperson zum Projekt 2003. Sie beschreibt Brasilien als Land der Gegensätze: Der Großteil der Bevölkerung ist in Brasilien sehr arm und die Arbeitslosigkeit ist hoch. Die Mission arbeitet nicht im Zentrum der Stadt, sondern größtenteils in den Peripherien. Sie setzen sich für Menschen ein, die nicht ihr Recht bekommen. Außerdem gibt es in Brasilien keine Sozialhilfe.
Die Mission hat zwei Kindertagesstätten und ein Straßenkinderhaus (die Kindertagesstätten sind in Camprina de la Goa und Maringa und das Straßenkinderhaus ist in Maringa). Maringa liegt im Südosten von Brasilien, südöstlich von San Paulo. Dort im Straßenkinderhaus sind 230 Kinder zwischen 7 und 16 Jahren.
Der Erlös des diesjährigen Hunteburger Open-Airs unterstützt die Kindertagesstätte Creche Menino Jesus (kirchliche Einrichtung). Dort leben 260 Kinder, obwohl die Tagesstätte ursprünglich für 80 Kinder gedacht war. Teilweise kommen die Kinder schon als Babys dorthin, sodass die Mütter die Möglichkeit haben zu arbeiten. Die Kinder, die von der Straße geholt werden, sehen oft schon sehr alt aus. Sie haben schon viel auf der Straße gelernt, allerdings können sie nicht lesen und schreiben. Da die Kinder oft sehr aggressiv sind, müssen sich Psychologen und Pädagogen mit den Kindern beschäftigen. Auch die Musik ist hierbei sehr wichtig. Mit sieben Jahren müssen die Kinder dann zur Schule, damit sie eine vernünftige Schulbildung bekommen.
Die Kinder in der Creche bekommen Essen, eine richtige Wohnung zum leben, sie dürfen zur Schule, haben Zeit zum Spielen und können mit der Schulbildung hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Da die Creche sehr klein ist, muss auch ein neues Grundstück gekauft werden. Fünf Jahre hat es gedauert bis das ganze Geld aufgetrieben werden konnte, denn die Kosten für den Bau betragen 400.000 Euro!
Das Hunteburger Open-Air unterstützt bei diesem Projekt den Kauf von Materialen, die bei Bildung und bei Nahrung benötigt werden.

2002: Schule und Altenpflegestation in Südafrika

Besucher: 2000
Spenden: 9.247,77 €


Der Erlös 2002 war für ein Projekt in Südafrika bestimmt. Es konnte in Oakford ein Kindergarten, eine Grundschule, ein Gymnasium und eine Altenpflegstation unterstützt werden. Der Einsatz gilt dort besonders Kindern und Aidswaisen, die eine Möglichkeit zu einer vernünftigen Schulbildung bekommen sollen.

2001: 'Shishu Mandir' Schulprojekt in Indien

Besucher: 2000
Spenden: 11.111,11 DM


In dem Kinderheim mit angegliederter Sonderschule bekommen Kinder, die täglich mit Armut und Krankheit konfrontiert werden, eine gute Schulausbildung. Sie erhalten hier zusätzlich noch Kleidung, warme Mahlzeiten und medizinische Hilfe. Da das Projekt privat finanziert wird, sind sie auf fremde Hilfe angewiesen.
Durch das Open-Air konnte ein Bus gekauft werden, der für den reibungslosen Betrieb im Kinderheim und in der Schule unersetzlich ist. Hiermit werden Kinder, die weiter entfernt wohnen abgeholt. Doch er dient auch als Transportmittel zu Veranstaltungen, wo Kinder die Möglichkeit bekommen gegen andere Schule ihr Talent zu beweisen.

2000: 'Trente' Waisenhaus und Blindenschule in Tansania

Besucher: 1600
Spenden: 10.000 DM


Mit der Einrichtung 'Trente' in Tansania haben viele blinde Waisenkinder ein Zuhause gefunden. Sie erlernen hier in einer rund siebenjährigen Ausbildung nicht nur die Blindenschrift, sondern werden zusätzlich noch in anderen Fächern unterrichtet.

1999: Hilfe für Maya-Frauen in Guatemala

Mit dem Erlös des fünften Open-Airs konnte in Guatemala eine Fraueninitiative unterstützt werden. Ein mobiler medizinischer Versorgungsdienst und eine Schule wurden eingerichtet, die als hauptsächliches Ziel die Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen und ihren Familien in ländlichen Gebieten haben.

1998: Menschen in verlassenen Bergdörfern Portugals

In Portugal in den verlassenen Bergdörfern konnte durch die Unterstützung des Hunteburger Open Airs eine Altentagesstätte errichtet werden. Hier werden alte Menschen gepflegt und ihnen wird bei den allernotwendigsten Bedürfnissen geholfen.
Die Hauptprobleme in dieser Gegend werden hervorgerufen durch Arbeitslosigkeit, kinderreiche Familien, soziale Unsicherheit und Überalterung der Bevölkerung.





1997: Kindertagesstätte in Cusco

Bei dem Projekt 'Mittagstisch für Straßenkinder' in Cusco (Peru) wurde den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten eine vernünftige Schulbildung zu erlangen. Hierfür wurde Schul- und Lehrmaterial benötigt. Weiterhin wird dafür gesorgt, dass die Kinder regelmäßig nahrreiche Mahlzeiten bekommen.

1996: 'Der Sämann' Straßenkinder in Sao Paulo

Eine Kindertagesstätte in Brasilien, gegründet von den Eheleuten Fátima und Wilson Alves, soll Straßenkindern eine neue Heimat schenken. Hier sollen Kinder gefördert werden, indem sie eine Bildung bekommen und mit Selbstvertrauen aufwachsen können. Viele Kinder, die in der Kindertagesstätte, der sogenannten Creche, leben und dort vieles lernen, wurden von ihren Eltern verstoßen oder bekommen zu Hause keine Mahlzeiten und keine Geborgenheit. Das Projekt kann nur durch Spenden aufrecht erhalten werden.



1995: Aidswaisenkinder in Uganda

Durch das erste Hunteburger Open Air konnte Aidswaisenkindern aus Uganda eine neue Familie und ein neues Zuhause gegeben werden. Pamela Chebii hatte durch die Unterstützung des Kolpingwerkes die Möglichkeit zwei Waisenkinder zusätzlich zu ihren eigenen Kindern aufzunehmen. Die zwei Aidswaisen Victor und Rosemary hatten innerhalb von zwei Jahren ihre Eltern durch die schreckliche Krankheit verloren und fanden bei Pamela ein gutes neues Zuhause.
Ein weiteres Beispiel ist der kleine Francis. Auch er verlor seine Eltern durch Aids. Lette Kossiva nahm den kleinen Jungen auf, der noch zwei weitere Geschwister im Dorf hat, und jeden Tag die Möglichkeit hat sie zu sehen.